Wer könnte diesem niedlichen Kerlchen schon böse sein.


Maulwurf
Fotograf: Dieter Haugk - pixelio.de


Die meisten Gartenbesitzer sind allerdings nicht erfreut über seine Anwesenheit. Ich muss zugeben - war ich anfangs auch nicht, als sich unser Wineworp das erste Mal bemerkbar machte und sich über meinen frisch gesäten und gerade mal schön dicht wachsenden Rasen plötzlich lauter Erdhügel erhoben. Ich konnte gar nicht so schnell die Hügel abtragen, wie er wieder neue Hügel aufgehäuft hatte. Der Record waren 23 Hügel an einem Tag.

Kein Wunder, denn die Erdhügel sind nicht nur entsorgte Erde seiner Grabaktivitäten, sondern seine Belüftung des Gangsystems. Entfernt man also Maulwurfshügel, ist er gezwungen in Windeseile neue Hügel aufzuwerfen und was ist schon schlimm an diesen kleinen Hügeln.

Also lies ich die Hügel in Ruhe und sehe sie als Wunder der Natur. Denn der Maulwurf ist ein nützlicher Gartenbewohner. Täglich frißt der kleine Buddler immerhin die Hälfte seines Körpergewichtes an Schnecken und deren Eier, Engerlingen, Insekten und Larven (im Jahr ca. 36 kg) und ist somit sehr aktiv als Schädlingsbekämpfer. Er ist ein reiner Fleischfresser, knabbert keine Wurzeln an und schädigt somit auch keine Pflanzen. Außerdem vertreibt er Wühlmäuse aus seinem Revier, die sehr großen Pflanzenschaden anrichten können.

Mehr Info's über Maulwürfe - >> hier.

Also freut Euch über den Maulwurf in Eurem Garten.

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Sonja, tierverrückt und naturverbunden.
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Ich fotografiere und schreibe überwiegend über Tiere und Natur, aber ab und an auch über Dinge aus dem Alltag.

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