Lange habe ich mir überlegt ob ein Trauerfall überhaupt in einen Blog gehört, aber ich berichte hier über so viele Dinge, die mich in welcher Art auch immer berühren und über so einen einschneidenden Lebensabschnitt wie den Verlust eines Elternteiles hinwegzugehen fühlt sich auch nicht richtig an.

Ich lebe ja möglichst mit und viel in der Natur und genauso wie alle Pflanzen den Naturgesetzen unterworfen sind, ist es auch der Mensch. Meine Mutter war schon längere Zeit im Herbst ihres Lebens angekommen. Und wie die Blätter an den Bäumen hat sie uns nun verlassen und wir müssen Abschied nehmen.

Es ging ihr in letzter Zeit sehr schlecht und es war für sie eine Erlösung, sowie für uns ein Trost das sie nun ihren Frieden hat und ihr in ihrer Krankheit noch Schlimmeres erspart wurde. Trotz aller Trauer wollen wir keinen trostlosen Abschied, keine schwarze Trauerfarbe, keine triesten Beileidsbekundungen - sie soll mit Freude und Licht nun ihren Weg gehen.

Im Buddismus ist man der Ansicht, man muß den Verstorbenen möglichst viel Gelassenheit, Ruhe und gute Gedanken mitgeben, denn nur dann werden sie auch bei der Wiedergeburt ein positives Karma bekommen. Das versuchen wir, so gut wie möglich. Nichts vergeht, alles verändert sich nur.

abschied

Der Tod ist das Tor zum Licht
am Ende eines mühsam gewordenen Weges.


von Franz von Assisi

soni

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Sonja, tierverrückt und naturverbunden.
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