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schwein

Möge Euch das neue Jahr das bringen, was Ihr Euch wünscht.
us
weihnachten meerschweinchen

Sorry, eigentlich wollte ich ja wie vor einer Weile angekündigt wieder mehr Leben in den Blog bringen. Es geht mir gut und es hat sich alles sehr positiv entwickelt. Aber durch meine Bruchlandung war eben so viel liegen geblieben, was ich nun so nach und nach aufgearbeitet habe und für Blog und Internet blieb einfach keine Zeit. Nun lasse ich das Jahr noch langsam ausklingen und im Januar geht es dann auch hier wieder weiter.

Ich wünsche Euch allen eine schöne, stressfreie Weihnachtszeit und kommt gut ins neue Jahr. Man liest sich dann im Januar :-)
us
Die Zwangspause hat nun doch länger gedauert, als ich anfangs gedacht habe. Es geht im Schneckentempo voran.

schnecke

Die meisten Unfälle passieren im Haushalt, so auch bei mir. Meerschweinchenauslauf mit einer natürlich frisch geputzen und somit fast unsichtbaren Plexiglasscheibe in Kniehöhe abgeschrankt, nicht mehr dran gedacht und im Hechtsprung überwunden was zu einer unsanften Bruchlandung führte. Ergebnis - Humeruskopffraktur rechts mit einem riesigen Hämatom am Oberarm bis runter über den Ellbogen. Zum Glück war es ein glatter Bruch ohne Verschiebung und zur Ruhigstellung der rechten Schulter wurde die rechte Seite mit einer Gilchrist-Bandage fixiert, ich nenne es Zwangsjacke denn so fühlt es sich an.

Diese grässliche Zwangsjacke darf man dann fünf Wochen tragen und ist von jetzt auf gleich sowas von hilflos, wenn es als Rechtshänder auch noch die rechte Seite betrifft, mal ganz davon abgesehen, dass man für viele Dinge einfach zwei Hände braucht und wenn man sich nur die Schuhe binden möchte. Zur Ruhe verdonnert wartet man also sehnsüchtig auf den Tag der Zwangsjackenbefreiung und die Wochen ziehen sich wie Kaugummi. Viel mehr als lesen und aus Langeweile irgendwelchen Schwachsinn im TV angucken geht nicht. Man sehnt sich nach bügeln, Fenster putzen etc. nach Dingen, die man sonst im Alltag hasst, Hauptsache man hätte wieder Alltag und könnte etwas machen. Komisch wie sich die Denkweise ändert.

Hat man aber die Hoffnung ohne Zwangsjacke ist alles dann wieder beim Alten lernt man erneut, genau so ist es nicht und die Voraussage eine Schulterfraktur dauert lange stimmt leider. Denn man kann auch danach mit dem Arm erst mal nicht viel machen, der Arm fühlt sich an wie ein Fremdkörper und das Schultergelenk will auch nicht mehr wie es soll.

Zumal da auch noch dieser riesige Bluterguss mit einer dicken Entzündung sich über den kompletten Oberarm zog, der aussah wie ein Luftballon und steinhart war und das in Mitleidenschaft gezogene Ellbogengelenk dadurch genau die Stellung der Ruhigstellung hatte, nämlich angewinkelt und sich nicht strecken lies. Für die Mobilisierung der Schulter beim Pysiotherapeuten konnte also erst mal nicht viel gemacht werden, erst mal war Oberarm und Ellbogen an der Reihe. Und die Ärzte, ja die Ärzte waren da leider auch nicht hilfreich. Ich hatte ja bei jeder Nachsorge im Krankenhaus einen anderen Arzt und fünf Ärzte sagten nur kann man nichts machen, mehr als zu zig Röntgenkontrollen reichte das Interesse nicht, wichtige Fragen beantworten - Fehlanzeige. Geholfen, damit es endlich aufwärts geht, haben mir letztendlich Pysiotherapeut und Heilpraktikerin.

Zum Glück war dann nämlich meine Heilpraktikerin aus dem Urlaub zurück, blöderweise muss ich mir ja auch noch in der Urlaubszeit den Flügel brechen. Also lasst Euch nie einreden man kann nichts gegen so ein Mammuthämatom machen, Ärzte kennen nur eine Methode - irgendwann aufschneiden, aber das kann man sich echt sparen, es gibt bessere und sanftere Möglichkeiten ein Hämatom aufzulösen. Die Behandlung der Heilpraktikerin wirkte Wunder, der Pysio hat mich sehr unterstützt und der Monsterarm sah von Mal zu Mal normaler aus und fühlt sich auch wieder so an.

Aber ich will nicht jammern, der Bruch heilte perfekt, mir blieb eine OP erspart, das Hämatom ist weg, der Ellbogen funktioniert wieder und auch die Bewegungsfreiheit der Schulter wird immer besser, so dass ich endlich auch wieder mehr machen kann. Bis zur vollen Mobilität der Schulter wird es noch mühsame Arbeit sein, aber es wird Stück für Stück. Dafür, dass ein Schulterbruch langwierig ist entwickelt es sich nun doch sehr positiv und ich kann mehr als zufrieden sein.

Somit wird nun also wieder mehr Leben im Blog einkehren. Ich möchte mich noch ganz herzlich für die Nachfragen und Glückwünsche bedanken, darüber habe ich mich sehr gefreut.
us

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Sonja, tierverrückt und naturverbunden.
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Ich fotografiere und schreibe überwiegend über Tiere und Natur, aber ab und an auch über Dinge aus dem Alltag.

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